Tablar, 21.2. — 6.4., im SYNNIKA

Eröffnung: Freitag, 21.2.2020, 20:00

Regelmäßige Öffnungszeiten bis 6.4.:
Montags 16:00-18:00 und nach Vereinbarung, hello@synnika.space, 01778389891

SYNNIKA
Niddastraße 57
im NIKA.haus
60329 Frankfurt am Main

Für ihren Beitrag im SYNNIKA entwickelt die Realism Working Group das flexible Möbel Tablar. Tablar ist eine Mischung aus Regal-, Schrank- und Tischkonstruktion, maßangefertigt zur dauerhaften Nutzung im SYNNIKA. Das Möbel unterstützt das flexible Nutzungskonzept des Raums; es dient als Archiv, verschließbares Materiallager und Arbeitsmobiliar für Workshops und andere Veranstaltungen. Ein großer formatfüllender Transparentdruck am Schaufenster des SYNNIKA-Raums bildet die derzeit archivierten Bücher des SYNNIKA-Teams ab. Das Fenster bietet so von außen einen ersten Überblick der im Tablar abgelegten Inhalte und lädt die Besucher*innen ein das Möbel zu nutzen und sich mit den Themen des SYNNIKA zu beschäftigen, von Wohnungsfrage bis Kritik der Kunst.

SYNNIKA ist ein experimenteller Raum für Praxis und Theorie, eingebettet in eine heterogene Community aus Bewohner*innen, Nachbar*innen, Besucher*innen und Aktivist*innen. Im SYNNIKA werden visuelle Kunstinstallationen, Workshops, Diskussionen und andere Formate der Zusammenkunft ausgerichtet. Der Raum befindet sich im Erdgeschoss eines ehemaligen Büro- und Geschäftsgebäudes an der Kreuzung Niddastraße und Karlstraße. Durch die Initiative seiner aktuellen Bewohner*innen wurde das Gebäude dauerhaft kollektiviert und in das NIKA.haus umgewandelt, als ein integriertes Projekt des überregionalen Mietshäuser Syndikats.

Die Realism Working Group entstand 2007 in Frankfurt und arbeitet seitdem zum Verhältnis von Kunst und Realismus. Seit 2012 sind die Gruppenmitglieder Jessica Sehrt, Martin Stiehl und Jeronimo Voss involviert in stadtpolitische Projekte im Vorfeld des 2019 gegründeten SYNNIKA.space, dem sie sich, auch als Bewohner*innen im NIKA.haus, seit seiner Gründung zugehörig fühlen. Tablar wurde entwickelt von Martin Stiehl und Jeronimo Voss in Zusammenarbeit mit dem SYNNIKA-Team sowie der Firma GP-Objekte Frankfurt.

Tablar, 21.2. — 6.4., im SYNNIKA

Longtang: Sammlung

im SYNNIKA

30073108_1765579970129475_1476546871092680041_oLongtang installiert im SYNNIKA eine Auswahl von Objekten aus der eigenen Sammlung, u.a. mit Beiträgen, Artefakten und Werken von: Andrea Lüdin, Anouk Tschanz, Emil Michael Klein, Lucie Kolb, Tobias Kaspar und Ludovica Parenti.

»To understand the soul of any city one must first decipher the maze of its longtangs, the sneaking alleyways of a city.«

Longtang, auf Mandarin ›Gasse‹, kann als informelle, organische gewachsene kleine Straße beschrieben werden, im Gegensatz zu Boulevards, Alleen, Cul de Sac und anderen geplanten Strassensystemen.

Longtang befindet sich in einem Pavillon in Zürich Oerlikon, am Rand der neu gebauten Genossenschaftssiedlung ›Hunziker Areal‹. Die Agglomeration von Zürich, zwischen Flughafen, Industrie und neuen Wohnformen – diese Voraussetzungen informieren die Arbeitsweisen.

Longtang wurde im April 2018 von Anne Gruber, Emil Michael Klein, Ludovica Parenti und Tobias Kaspar gegründet.

www.longtang.life

www.synnika.space

Niddastraße 57
60594 Frankfurt am Main

Longtang: Sammlung