End of Pain?

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Husslehof freut sich Einblicke in die Arbeit von Jessica Sehrt und der Realism Working Group geben zu dürfen. JS arbeitet an der Schnittstelle zwischen Biowissenschaften, zeitbasierten Medien, Klanginstallationen und Malerei. Unter dem Titel “End of Pain?“ verhandelt sie das Thema Reproduktion in Technologie, Biologie und Kunst. Die RWG stellt dieses Thema in den Kontext gemeinschaftlicher Arbeits- und Wohnkonzepte.

Eröffnung 15.09.2016
Ausstellung 16.09.2016 – 16.10.2016
Workshop 14. – 16.10.2016
mit Realism Working Group, Freunden und Gästen

Husslehof is pleased to show works by Jessica Sehrt and the Realism Working Group. JS works on the treshold between natural sciences, time-based media, sound installation and painting. In “End of Pain?” the artist deals with reproduction in technology, biology and art, while the Realism Working Group transfers the topic to the context of collective working and living concepts.

Opening 15.09.2016

Exhibition 16.09.2016 – 16.10.2016

Workshop 15.10.2016
with Kerstin Stakemeier (Berlin) and Jessica Sehrt, Martin Stiehl, Jeronimo Voss, and Felix Große-Lohmann (Frankfurt am Main) at Husslehof, Frankfurt am Main.

We will discuss central arguments of „REPRODUCING AUTONOMY – Work, money, crisis & contemporary art“
by Kerstin Stakemeier & Marina Vishmidt

Language of discussion: German/English

Participation is free, please register at:
hello@realismworkinggroup.org

Time schedule:
11:00 _ text reading
12:00-02:00_ discussion with Kerstin Stakemeier
03:00_ q&a with Jessica Sehrt
04:00_ drinks & discussion

Contact:
Husslehof
Koblenzer Straße 12
60327 Frankfurt am Main
0049 173 411 5575
mail@husslehof.org
www.husslehof.org

End of Pain?

Workshop: Economies of Time

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with Paul Mattick (NYC), Eric-John Russel (London), Bart van der Stehn (Leiden), Jessica Sehrt, Martin Stiehl, Jeronimo Voss (Frankfurt am Main), a.m.o.

Date: Saturday, June 11, 4pm.
Location: Exhibition ‘Inverted Night Sky‘, Stedelijk Museum Bureau Amsterdam (SMBA), Rozenstraat 59, 1016 NN Amsterdam
Entrance: Participation is free, but registration is mandatory. Please write to hello@realismworkinggroup.org

The Dutch council communists of the 1930s outlined “the social revolution is nothing more than the introduction of the labour-hour as the unit measure regulating and controlling the whole of economic life” (The Fundamental Principles of Communist Production and Distribution, GIK Holland). Today, a calculation of the distribution of goods based on labour time appears outdated, given the industrial conditions of enormously increased productivity. Yet, under present conditions of chronic overproduction, what we lack the most of is time. How does the “Economy of Time“ determine our present perspective on politics, or even the visual arts of time based media?

Workshop: Economies of Time

Wohnungsfrage, HKW Berlin

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Visit our 1:1 model of a room for one person in a Society of Syndicates, designed by Dogma and Realism Working Group, in the exhibition

Wohnungsfrage
Haus der Kulturen der Welt, Berlin

23.10.–14.12.2015
Opening/Ausstellungseröffnung Thu 22.10., 19h, free entrance/Eintritt frei
Presentation Sa 24.10., 16-17h
Discussion Fr 30.10., 19h

hkw.de/wohnungsfrage

Bildschirmfoto 2015-10-18 um 15.51.30
1:1 model of a room for one person in the Communal Villa, 2015

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left: Philosophicum, 1960     right: Communal Villa, 2015

Wohnungsfrage, HKW Berlin

NICHTS IST GUT AM VERKAUF DES PHILOSOPHICUM AN EINEN PRIVATEN INVESTOR

Die städtische Eigentümerin des Philosophicums (ABG Holding) hat den Zuschlag an die Projektgruppe Philosophicum zurückgezogen und will das Gebäude an einen höher bietenden Investor verkaufen. Hier die PM der Projektgruppe:

http://philosophicum.org/Verkauf_des_Philosophicum

Wir als Projektgruppe Philosophicum setzen uns seit über vier Jahren mit über hundert Projektmitgliedern, zahlreichen Kreditgeber_innen und Unterstützer_innen für den Erhalt und die gemeinschaftliche, soziale Nutzung des Gebäudes Philosophicum ein und können nur fassungslos unser Unverständnis ausdrücken über die neusten Pläne der ABG. Wir fordern weiter eine Stadtplanung und –entwicklung die gemeinschaftlich, sozial und gerecht ist. Mit unseren Nutzungskonzepten für das Philosophicum wäre Frankfurt einem solchen Anspruch einen großen Schritt näher gekommen – der Verkauf an RMW ist das Gegenteil!

Das Gebäude Philosophicum wird von der ABG Holding an einen privaten Investor verkauft. Die Entscheidungen hierfür sind in der Politik bereits getroffen.

Erstens geht dieser Verkauf städteplanerisch und wohnungspolitisch, in eine völlig falsche Richtung und wird den anstehenden Anforderungen städtischer Politik in Stadtentwicklung in keiner Weise gerecht. Zweitens widerspricht dieser Verkauf einem Stadtverordnetenbeschluss, welcher festlegt, dass das Gebäude Philosophicum zu gemeinschaftlichem Wohnen umgenutzt werden soll.

Erste Verlautbarungen stellen eine Nutzung für Studentenwohnungen in den Vordergrund und die Erdgeschossplanung scheint wie eine Anlehnung an das Konzept der Projektgruppe Philosophicum: Anbau, Kita und Cafe im Erdgeschoss sollen wohl den Eindruck eines sozialen Vorhabens entstehen.

Tatsächlich will die ausgelobte Firma RMW in Kooperation mit dem Architekten Stefan Forster, einem erklärten Gegner kramerscher Architektur und des Gebäudes Philosophicum, Ausbau und Erweiterung des Gebäudes zu luxuriösen „Studentenwohnungen“ und Kleinstwohnungen betreiben.

Das vermeintliche soziale Vorhaben Wohnungen für Student_innen zu schaffen ist ein Fake:

Die Stadt Frankfurt hat es bisher im Bebauungsplan stets abgelehnt Vorgaben aufzunehmen, die für die Investor_innen von einzelnen Grundstücken bindend sind, was das Schaffen von sozialem Wohnungsbau oder geförderten Wohnungen angeht. Die Investor_innen haben daher freie Hand. Die Schaffung von Kleinstwohnungen, als neues Feld für Immobilieninvestitionen, gibt es an mehreren Stellen in Bockenheim und sie folgen dem Trend des Umbaus der Innenstadtbereiche: teuer und steril – Kleinste Wohnungen ab 17 qm zum Einstiegspreis ab 450 Euro. Auf dem Campus soll das noch getoppt werden: Philosophicum als Geldmaschine, 20 Euro der qm.

Die Stadt hat mit dem Campus Areal eine Möglichkeit innerstädtisch mit eigenen Grundstücken ein Gegengewicht gegen die erdrückende Wohnungsmarktentwicklung zu schaffen. Mit dem Verkauf des öffentlichen Grundstücks und dieses denkmalgeschützten Gebäudes an private Investor_innen ist auf dem Campus durch die Stadt Frankfurt wieder die Entscheidung getroffen worden das Konzept der neoliberalen Stadt weiter voranzutreiben.

Denkmalschutz wird hier bestimmt nicht groß geschrieben

Für den Erhalt des Philosophicum, als bauliches Zeugnis des Aufbruchs nach dem Faschismus, haben sich viele Bürger_innen und nicht nur die Gruppe Philosophicum seit Jahren eingesetzt. Dass nun Investor_innen, die bereits jetzt einen Architekten benannt haben, der ein Gegner dieser Architektur und auch dieses Gebäudes ist, den Zuschlag erhalten macht den vermeintlich gewollten Denkmalschutz zur Farce und zeigt die Halbherzigkeit dieses Strebens.

Falsche Entscheidungen auf dem Campus Bockenheim

Die Entscheidung das Philosophicum an einen privaten Investor zu verkaufen, reiht sich ein in die fatalen Fehlentscheidungen auf dem Campus Areal bisher:

_Büroraum auf dem Campus Bockenheim im zentralen Bereich Bockenheimer Landstraße/ Senckenberganlage zu ermöglichen und an einen Investor zu verkaufen

_im 1. Bauabschnitt, wo 200 Wohnungen am Depot entstehen, größtenteils hochpreisig, keine einzige Sozialwohnung zu bauen, jedoch 80 Eigentumswohnungen.

Die Projektgruppe Philosophicum wird sich weiter für sozialen, bezahlbaren und gerechten Wohnraum einsetzen, wie es bisher in vielen Jahren intensiven Engagements geschehen ist und fordert von Politik und ABG endlich eine Veränderung in ihrer Wohnungspolitik. Statt nicht erfüllbare Forderungen und Fristen an Projekte wie die der Philosophicumsgruppe zustellen, sollte eine Unterstützung für soziales und gemeinschaftliches Wohnen der Weg sein (Mehr zur Arbeit und Entwicklung der Projektgruppe Philosophicum entnehmen Sie gerne unserer Chronik).

Projektgruppe Philosophicum, 12. Sepember 2014

Kontakt: Anette Mönich, 069 707 23 80

Stadtteilbüro Bockenheim ab 15 Uhr, 069 719 149 44

 

Außerdem freuen wir uns über zahlreiche Besucher_innen auf der zum Thema Wohnraum in Frankfurt passenden kritischen Veranstaltung “WOHNEN ALS WARE? – WOHNEN ALS GEMEINGUT? PERSPEKTIVEN STÄDTISCHER SOZIALER WOHNUNGSPOLITIK”

Sie findet statt am Donnerstag 18. September 2014 um 19:30 Uhr im Studierendenhaus (Festsaal), Campus Bockenheim Frankfurt

Es sprechen:

– SUSANNE HEEG, Professorin für Stadtgeographie am Institut für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt

– INGO RIETHMÜLLER, Mitglied im Mietshäusersyndikat und Bewohner des Hausprojekts Schellingstraße in Tübingen

– ANDREAS WIRZ, Mitglied des Vorstands von Wohnbaugenossenschaften Zürich, Verband der gemeinnützigen Wohnbauträger

– WOLFGANG SIEFERT, Wohnungspolitischer Sprecher der Grünen im Römer & Mitglied des Aufsichtsrates der ABG Holding

Vor dem Hintergrund steigender Mieten, Verdrängungsprozessen von MieterInnen, Wohnraumknappheit in Frankfurt und in anderen deutschen Großstädten, wollen wir Ansätze städtischer Wohnungspolitik diskutieren und der Frage nachgehen, welche alternativen Eigentumsmodelle zur Schaffung von preiswertem Wohnraum bestehen, unter welchen Bedingungen diese realisiert werden können, aber auch ihre Grenzen thematisieren.

Zudem ab 18.30 Uhr, im Foyer des Studierendenhaus “AUDIO-INSTALLATION: RUNDER TISCH KULTURCAMPUS” eine Installation zum Kulturcampus von Lina Lätitia Blatt, Miriam Kiel, Henrike Lindenberger und Meike Weigel. Das Projekt ist im Rahmen eines Seminars der Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt entstanden

Veranstaltet wird die Podiumsdiskussion vom Arbeitskreis Kritische Geographie Frankfurt in Zusammenarbeit mit der Projektgruppe Philosophicum und dem AStA.

NICHTS IST GUT AM VERKAUF DES PHILOSOPHICUM AN EINEN PRIVATEN INVESTOR

Philosyndikat

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Jessica Sehrt, Martin Stiehl, Siw Umsonst, Jeronimo Voss in Kooperation mit Deutscher Werkbund Hessen e.V.

Eröffnung: 30. Juli 2014, 19:00 Uhr

Reguläre Öffnungszeiten: Mittwochs 16:00 – 20:00 Uhr
Weitere Termine nach Vereinbarung unter 01778389891Ausstellungsort:
Deutscher Werkbund Hessen e.V.
Inheidener Strasse 2
60385 Frankfurt am Main
Karte

Heute wird die Architektur der Vor- und Nachkriegsmoderne zumeist als Überbleibsel vergangener Utopien gesehen. „Die Platte“ wurde für Viele zum Sinnbild gescheiterter Sozialprogramme. Andere entdeckten die Moderne als Stil- und Distinktionsmittel exklusiver Eigentumswohnungen. Das Philosopicum, ein ehemaliges Universitätsgebäude auf dem Campus Bockenheim in Frankfurt am Main, ist eine solche Ruine; allerdings ist dessen Zukunft noch offen. Das Gebäude wurde 1958-1960 von Architekt Ferdinand Kramer gebaut, in einer Zeit in der Nachkriegsaufschwung und Wirtschaftswunder den Glauben an Fortschritt und Wachstum erneuerten – Hoffnungen sozial-staatlicher Aufbauprogramme die nach den Wirtschaftskrisen der letzten Dekaden immer mehr gedämpft wurden. Eine Stadteilinitiative entschied im Jahr 2010 die Sache selbst in die Hand zu nehmen. „Dieser Bau hat uns, die  Projektgruppe Philosophicum, durch seine Flexibilität für unser Vorhaben eingenommen.“ Die Gruppe will den seit Jahren leerstehenden Stahlskelettbau im Mietshäuseryndikat für verschiedene Nutzungen umfunktionieren: entstehen sollen u.a. Sozialwohnungen, ein Stadteilbüro, eine Kindertagesstätte, Ateliers und barrierearme Inklusionsangebote.

Scheinbar steckt in diesem Gebäude doch mehr als nur die Ruine einer sozialdemokratischen Utopie. Kramers „Montage-Bau“ bietet Anlass grundsätzliche Fragen über Form und Inhalt, Kunst und Funktion zu stellen. Fragen, die sich die Künstler*innen der Ausstellung als zukünftige Mieter*innen des Syndikats zum Material machen.

Weitere Informationen zum Hausprojekt im Philosophicum und zur aktuellen Direktkreditkampagne finden Sie unter
philosophicum.org

Philosyndikat

Direktkredite für das Philosophicum

Für den Kauf und die Revitalisierung des Philosophicums, eines leerstehenden Seminar-Gebäudes auf dem alten Universitätscampus in Frankfurt am Main, Bockenheim, benötigen wir Direktkredite als Eigenkapital. Sie sind eine wesentliche Säule zur Finanzierung des Kaufes, der in Kooperation mit dem Mietshäuser Syndikat (www.syndikat.org) abgeschlossen wird. Unser Ziel ist es, im Philosophicum in ein solidarisches Hausprojekt mit vielfältigen Wohnformen und Raum für soziales Gewerbe zu schaffen.

Eröffnen Sie ein Konto bei der Projektgruppe Philosophicum. Investieren Sie in eine solidarische Stadtentwicklung mit einem Direktkredit für das Projekt Philosophicum. Weitere Informationen unter http://direktkredite.philosophicum.org

Direktkredite für das Philosophicum